Der Sturm «Lothar» und die Folgen des Felssturzes im Jahre 2001 haben dem Felsenweg am Bürgenstock stark zugesetzt ? umfassende Sanierungsarbeiten (auch aus Sicherheitsgründen) sind zwingend notwendig geworden. Geologen und Ingenieure rechnen mit Gesamtkosten von rund 2,3 Millionen Franken. Die Mittel sollen durch Beiträge der öffentlichen Hand (Bund, Kantone, Gemeinden) sowie durch Stiftungen, Firmen, Donatoren und durch eine interessierte Bevölkerung gesammelt werden. Ziel ist es, 2006 einen der schönsten Höhenwege Europas wieder in seiner vollen Länge für die Bevölkerung und für die Touristen begehbar zu machen.
Der Felsenweg schreibt Sanierungsgeschichte ? aus Sicherheitsgründen: 1972 muss das Teilstück «Lift-Känzeli» geschlossen werden. 1991 kann dieses Teilstück wieder eröffnet werden, nachdem anstelle der zerstörten Kragenkonstruktion drei neue kurze Tunnels ausgebrochen werden. Ein massiver Felssturz 2001 (als Folge des Sturms «Lothar» 1999) führt erneut zur Schliessung eines Teilstücks. Seit 1991 werden für Unterhaltsarbeiten der Strecke von der Kapelle bis zum Hammetschwandlift von der Stiftung Felsenweg und den Bürgenstock Hotels jährlich rund 70'000 Franken aufgewendet. (Für das Teilstück «Lift-Känzeli» hat die Stiftung zusätzlich jährliche Unterhaltskosten von rund 30?000 Franken bezahlt.) Nun soll der gesamte Weg saniert werden, und zwar:
- Ein neuer Tunnel/neue Gallerien
- Kopfschutzmassnahmen durch Teilausbruch auf einer Länge von rund 150 Metern
- Ein 150 Meter langes und vier Meter hohes Steinschlagschutznetz
- Eine intensive Felsräumung im restlichen Teil
- Überwachungsmassnahmen beim Felskopf